Nils, wie hast Du letzte Nacht geschlafen?

Mai 2026, Altenberge im Münsterland

Ein Gespräch mit unserem Inhaber Nils Wienker über Routinen, frühe Morgenstunden, frische Luft und die Kraft einer guten Nacht.

Wie wir schlafen, ist persönlich. Und doch erzählt es viel darüber, wie wir leben, arbeiten und zur Ruhe kommen. In unserer Interviewreihe sprechen wir mit Menschen, die OKM® prägen, begleiten oder inspirieren. Über Schlafgewohnheiten, Abendrituale und die kleinen Entscheidungen, die eine gute Nacht ausmachen.

Wie hast Du letzte Nacht geschlafen?

Nils Wienker: Sehr gut. Wie eigentlich immer: direkt ins Bett fallen, ins Kissen und in die Decke einkuscheln, die Augen schließen und bis 5:45 Uhr durchschlafen.

Nach einer erholsamen Nacht fühlst Du Dich …

Nils Wienker: Energiegeladen, bereit für den Tag und dankbar.

Was ist Dein unverzichtbares Abendritual?

Nils Wienker: Um 22 Uhr im Bett sein. Das Fenster öffnen. Den Wecker kontrollieren. Das Babyphone einschalten. Und dann bereit sein für schöne Träume.

Was hilft Dir, am Ende des Tages abzuschalten?

Nils Wienker: Ehrlich gesagt habe ich das Glück, dass ich meistens nur den Kopf aufs Kissen lege und als Nächstes vom Wecker geweckt werde. Ich versuche, Gedanken an den vergangenen oder kommenden Tag bewusst loszulassen und mich auf Erholung zu konzentrieren. Für mich bedeutet das auch, nicht unnötig lange wach im Bett zu liegen.

Was macht ein Schlafzimmer für Dich wirklich erholsam?

Nils Wienker: Eine minimalistische Einrichtung. Das Bett im Mittelpunkt des Raumes. Ein geöffnetes Fenster für frische Luft. Und möglichst keine Ablenkungen wie Fernseher oder andere elektronische Geräte.

Bist Du Frühaufsteher oder Nachteule und hast Du Deinen Frieden damit gemacht?

Nils Wienker: Definitiv Frühaufsteher. Ich glaube, jeder Mensch hat seinen eigenen Rhythmus. Für mich habe ich festgestellt, dass meine leistungsstärkste Zeit am Morgen bis zum Mittag liegt. Deshalb stehe ich gerne früh auf, um vor einem vollen Tag noch etwas ruhige Zeit für mich zu haben.

Wann hast Du begonnen, Schlaf ernst zu nehmen?

Nils Wienker: Als gutes Zeitmanagement für mich wichtig wurde. Ich komme zwar auch mit wenig Schlaf zurecht, zum Beispiel mit vier bis fünf Stunden pro Nacht, und kann trotzdem fokussiert durch den Tag gehen, wie früher in der Schule oder im Studium. Aber mit mehr Verantwortung im Beruf, Familienzeit und persönlicher Zeit wurde mir klar, dass ich eine feste Schlafroutine brauche, um den Tag bewusst und gut zu gestalten.

Was hast Du über Schlaf gelernt, das Dich überrascht hat?

Nils Wienker: Wie wenig Bewusstsein viele Menschen für die Bedeutung von Schlaf haben. Oft wird Schlaf nur als Grundbedürfnis betrachtet, dem man nicht viel Aufmerksamkeit schenken muss. Gleichzeitig richten wir unseren Fokus auf so vieles andere: Fernsehen, das Smartphone, ineffizientes Arbeiten bis spät in die Nacht. Dabei beginnt Erholung oft genau dort, wo wir diese Dinge bewusst beenden.

Smartphone im Schlafzimmer: ja oder nein?

Nils Wienker: Jein. Eigentlich sollten wir uns nicht in Versuchung bringen lassen. Wenn mir tagsüber aber die Zeit fehlt, schreibe ich manchmal noch vom Bett aus mit Freundinnen, Freunden oder Familie.

Was wird an gutem Schlaf am meisten unterschätzt?

Nils Wienker: Wie sehr guter Schlaf Energie und Fokus stärkt. Er hilft dabei, den Tag klarer, ruhiger und kraftvoller anzugehen.

Welche Schlafgewohnheit würdest Du fast jedem Menschen empfehlen?

Nils Wienker: Halte es einfach. Entwickle eine Abendroutine, die Körper und Geist signalisiert, dass für heute alles erledigt ist. So kannst Du zur Ruhe kommen und ohne Sorgen schlafen. Wir lieben Routinen, weil wir ihnen folgen können und weil sie uns ein gutes Gefühl geben, wenn wir sie abgeschlossen haben.

Was macht ein Schlafzimmer für Dich wirklich erholsam?

Nils Wienker: Eine reduzierte Einrichtung. Das Bett im Mittelpunkt des Raumes. Ein geöffnetes Fenster für frische Luft. Und möglichst keine Ablenkungen wie Fernseher oder andere elektronische Geräte.